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Petitions to the Chamber of Deputies
Anyone can submit requests to the Chamber of Deputies in the form of petitions.
There are two types of petition:
Overview of public petitions open for signatures
For a public intercultural and multilingual library in Luxembourg
Public petition
4006
Submission date 13/03/2026
OBJECT : For a public intercultural and multilingual library in Luxembourg: a vibrant space to celebrate our diversity Luxembourg is home to 180 nationalities, with 47% of residents holding foreign nationality. This human richness is our strength, but it deserves a concrete place in which to fully express itself: a public intercultural and multilingual library, open to everyone. Why is this project essential? • Access to reading for all: books in all family (mother-tongue) languages, free and accessible, so that every child and every family can read and learn in their own language • Equal opportunities: reducing inequalities in access to culture and education by offering resources tailored to all communities • A space for encounter: a place where cultures meet, stories are shared, and people learn from one another • Support for family-language or mother-tongue schools: more than 40 schools teaching over 30 languages could find resources and a space for their activities • A model of integration: demonstrating that Luxembourg, a multilingual country, can be an example of social cohesion and peaceful coexistence
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Anpassung der Wohnpreise in Luxemburg
Public petition
4010
Submission date 17/03/2026
OBJECT : Die Anpassung der Wohnpreise in Luxemburg, um bezahlbaren Wohnraum für alle Einwohnerinnen / Einwohner zu sichern und soziale Gerechtigkeit auf dem Wohnungsmarkt zu gewährleisten. Wohnraum ist ein zentrales Gut für die Gesellschaft und bildet die Grundlage für soziale Stabilität, Chancengleichheit und Lebensqualität. In Luxemburg sind die Wohnkosten in den letzten Jahren deutlich gestiegen, während die Einkommen vieler Haushalte nicht im gleichen Maß angepasst wurden. Diese Entwicklung betrifft nicht nur einzelne Personen, sondern die gesamte Gesellschaft, da steigende Wohnkosten soziale Ungleichheit verstärken, bestimmte Berufsgruppen und Familien unter Druck setzen und langfristig die wirtschaftliche Stabilität des Landes gefährden können. Bezahlbarer Wohnraum ist ein entscheidender Faktor für die gesellschaftliche Teilhabe. Ohne Zugang zu angemessenen Wohnungen wird die soziale Kohäsion geschwächt: Familien, Studierende, ältere Menschen und Berufsgruppen mit mittlerem Einkommen stehen vor großen Herausforderungen, in Luxemburg wohnen zu können. Die Anpassung der Wohnpreise dient daher dem allgemeinen Interesse, weil sie sicherstellt, dass alle Einwohnerinnen / Einwohner Zugang zu einem angemessenen, sicheren und bezahlbaren Wohnraum haben. Problemstellung 1. Steigende Wohnpreise und Mietbelastung In Luxemburg haben sich die Wohnpreise in den letzten Jahren stark erhöht. Daten des nationalen Statistikamts zeigen, dass die durchschnittlichen Mieten in städtischen Ballungsräumen, insbesondere in Luxemburg-Stadt, deutlich über dem europäischen Durchschnitt liegen. Kaufpreise für Immobilien steigen ebenfalls kontinuierlich. Die finanziellen Belastungen für Haushalte wachsen, da ein immer größerer Teil des Einkommens für Wohnkosten aufgewendet werden muss. Diese Entwicklung führt zu mehreren Problemen: Überproportionale Belastung von Haushalten mit mittlerem Einkommen: Viele Familien und Einzelpersonen geben 40 % oder mehr ihres Einkommens für Miete oder Hypotheken aus. Verdrängung von Bewohnerinnen / Bürger : Personen mit geringem Einkommen oder junge Familien müssen in Randgebiete ziehen, die häufig schlechter angebunden sind. Gefährdung von Berufsgruppen: Lehrerinnen/ Lehrer, Pflegekräfte, Polizeibeamte oder Verwaltungsangestellte haben Schwierigkeiten, Wohnraum in der Nähe ihrer Arbeitsstätten zu finden. 2. Ursachen der Preiserhöhungen Die Ursachen für die steigenden Wohnpreise sind vielschichtig: Begrenztes Angebot an Wohnraum: Die Bautätigkeit hält nicht mit der wachsenden Nachfrage Schritt. Zuwanderung und internationale Berufstätigkeit: Luxemburg zieht aufgrund seines Arbeitsmarktes viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Ausland an. Diese zusätzliche Nachfrage wirkt preistreibend. Immobilieninvestitionen und Spekulation: Immobilien werden zunehmend als Anlageobjekte genutzt, wodurch Preise künstlich in die Höhe getrieben werden. Mangel an sozialem Wohnungsbau: Das Angebot an subventionierten Wohnungen ist im Verhältnis zur Nachfrage zu gering. 3. Gesellschaftliche Folgen Die Auswirkungen hoher Wohnkosten sind umfassend: Soziale Ungleichheit: Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen haben geringere Chancen, angemessenen Wohnraum zu finden. Gefährdung der Lebensqualität: Hohe Wohnkosten wirken sich auf Ernährung, Gesundheit, Freizeit und Mobilität aus. Abwanderung und demografische Veränderungen: Junge Familien und Fachkräfte könnten Luxemburg verlassen, was langfristig die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigt. Psychische und soziale Belastungen: Wohnunsicherheit und hohe finanzielle Belastung können Stress, Konflikte und gesellschaftliche Spannungen verstärken. Ziele der Petition Die Petition verfolgt mehrere zentrale Ziele: Faire und tragbare Wohnpreise: Die Preise für Miete und Eigentum sollen in einem Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen stehen. Förderung von sozialem Wohnungsbau: Mehr subventionierte Wohnungen für Haushalte mit mittlerem und geringem Einkommen. Regulierung und Transparenz auf dem Wohnungsmarkt: Einführung klarer Regeln für Mietpreisfestsetzungen und Transparenz bei Neubauten. Langfristige Stabilisierung des Wohnungsmarktes: Sicherstellung eines ausgewogenen Verhältnisses von Angebot und Nachfrage. Beteiligung der Bevölkerung: Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungen, die den Wohnungsmarkt betreffen, um soziale Spannungen zu vermeiden. Detaillierte Vorschläge und Lösungsansätze Ausbau des sozialen Wohnungsbaus: Staatliche Förderungen und Anreize für Bauträger, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Mietpreisregulierung: Einführung von Obergrenzen für Mieten in besonders nachgefragten Regionen. Transparenzmaßnahmen: Veröffentlichung von Marktinformationen, Vergleichbarkeit von Mietpreisen, klare Kriterien für Neubauten. Langfristige Planung: Strategien zur Bevölkerungsentwicklung und Wohnraumversorgung, um Überhitzung des Marktes zu verhindern. Partizipation der Bevölkerung: Konsultationen, Bürgerforen und Mitspracherechte bei neuen Bauprojekten. Internationale Vergleiche Ein Blick auf andere Länder zeigt, dass durch gezielte Maßnahmen wie Mietpreisdeckel, soziale Wohnungsbauförderung und transparente Marktregulierung Wohnraum langfristig bezahlbar gehalten werden kann. Beispiele aus Deutschland, Belgien oder den Niederlanden verdeutlichen, dass staatliche Eingriffe den sozialen Zusammenhalt stärken und gleichzeitig die wirtschaftliche Attraktivität erhalten können. Schlussfolgerung Die Anpassung der Wohnpreise ist kein individuelles Anliegen, sondern ein Thema des öffentlichen Interesses. Sie betrifft das Wohl der gesamten Gesellschaft, sichert soziale Gerechtigkeit, stabilisiert den Arbeitsmarkt und schützt die Lebensqualität der Bevölkerung. Durch gezielte Maßnahmen können die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt in Luxemburg bewältigt und faire, transparente und tragbare Wohnpreise für alle Bürgerinnen und Bürger sichergestellt werden.
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PÉTITION POUR LE RENFORCEMENT DE LA PROTECTION DES ENFANTS AU LUXEMBOURG
Public petition
4016
Submission date 21/03/2026
OBJECT : Objet : Obligation de présentation du bulletin n°5 du casier judiciaire ( relatif aux infractions sur mineurs : violences physiques ou sexuelles) pour tout poste en contact avec des mineurs. Nous demandons l'instauration d'une obligation légale claire et systématique visant à renforcer la protection des enfants au sein de toutes les structures d'accueil, d'éducation et d'encadrement. Aujourd'hui, bien que la vérification du casier judiciaire puisse être demandée dans certains cas, elle ne constitue pas une obligation uniforme pour tous les employeurs travaillant avec des mineurs. Cette situation crée une inégalité de pratiques et peut exposer les enfants à des risques évitables. Nous demandons donc que : Tout employeur, public ou privé, opérant dans les domaines suivants : . écoles . crèches . foyers de jour . maisons relais . structures d'accueil et d'encadrement d'enfants ( sport, musique, théâtre, art,...) soit légalement tenu d'exiger du candidat à l'embauche un extrait du casier judiciaire - bulletin n°5. La remise de ce document devienne une condition obligatoire préalable à toute prise de fonction impliquant un contact direct ou indirect avec des mineurs. Toute personne présentant une condamnation mentionnée dans le bulletin n°5, notamment en lien avec des infractions à caractère sexuel ou contre des mineurs, se voie refuser l'accès au poste concerné, sans exception. Des contrôles et sanctions soient prévus en cas de non-respect de cette obligation par les employeurs. Notre objectif est clair : Garantir un environnement sûr et protecteur pour tous les enfants, en appliquant un principe de précaution strict et uniforme à l'échelle nationale. La protection de l'enfance doit primer sur toute autre considération
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Une hausse de l’allocation repas devrait faire partie de négociations entre Gouvernement et syndicats
Public petition n°3757
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Les sanctions envers Israël seraient « une obligation morale et légale »
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